Grüner Tee ist gesund
Grüner Tee, auch Grüntee genannt, ist eine Herstellungsvariante für Tee. Dabei welken die frisch gepflückten Teeblätter, um dann kurz erhitzt, geröstet oder gedämpft zu werden. Dieses Erhitzen verhindert die Fermentation, also die biotische Umsetzung der Teeblätter. Dies erhält sehr viele natürliche Wirkstoffe in den Teeblättern.
Da die Inhaltsstoffe im Grünen Tee erhalten bleiben, sind in den grünen Teeblättern unter anderem auch mehr Gerbstoffe enthalten als im fermentierten Schwarztee. Daher schmeckt der Grüne Tee herber als Schwarztee. Die enthaltenen Gerbstoffe, die Tannine, haben eine beruhigende Wirkung auf den Magen-Darm-Trakt, entfalten sich aber erst nach einer mindestens zweiminütigen Ziehzeit.
Neben den Gerbstoffen enthält Grüner Tee vor allem Koffein, beim Tee oft auch als Tein bezeichnet. Auch viele Vitamine und Mineralstoffe wie Vitamin A, B, B2 oder Calcium und Magnesium sind im Tee enthalten.
Für die Zubereitung von Grünem Tee sind einige Dinge zu beachten, um den vollen Geschmack und die beste Wirksamkeit zu erreichen. Besonders wichtig ist ein entkalktes und möglichst salzarmes Wasser. Je kalkhaltiger das Wasser ist, desto dunkler und bitterer wird der Tee, weswegen ein Wasserfilter zu empfehlen ist. Zu beachten gilt desweiteren die Aufbrühtemperatur. Die meisten Grüntees vertragen nur etwa 70°C, sonst wird der Tee sehr bitter und die wertvollen Inhaltsstoffe gehen verloren.
Die Ziehzeit des Grünen Tees hängt insbesondere vom gewünschten Effekt ab. Das enthaltene Koffein löst sich schon während der ersten zwei Minuten, so dass für einen anregenden Tee die Ziehzeit möglichst kurz gehalten werden sollte. Möchte man hingegen einen für den Magen beruhigenden Tee genießen, so sollte man ihn mindestens fünf Minuten ziehen lassen.