Besonders grüner Tee für die Gesundheit
Zunächst mal ist Tee Trinken nicht nur Flüssigkeitsaufnahme, sondern auch ein Stück Kultur, Meditation und Philosophie. In angenehmer Umgebung eine Tasse guten Tee zu trinken kann dabei helfen nach einem anstrengenden Tag abzuschalten und Stress abzubauen. Und dass Stressabbau gesund ist, steht ja bekanntlich außer Frage. Mit Hilfe des Tees kann man sich ganz in Ruhe körperlich und mental regenerieren. Die geistige Erfrischung wird dabei auf stofflicher Ebene vor allem durch Tannin hervorgerufen, welches sich während des Ziehens in Katechin umwandelt und die Blutgefäße im Kopf erweitert und so die Durchblutung des Gehirns angeregt. Diese anregende Wirkung kann Menschen, die sie nicht gewöhnt sind, am Einschlafen hindern.
Außerdem sollten sensiblere Menschen hinsichtlich der Verträglichkeit von Tee, besonders auf nüchternen Magen, achtgeben. Als Nebenwirkungen von Tee werden dabei häufig Magenverstimmungen und Herzklopfen genannt. Dem kann mit einer kleinen Mahlzeit zum Tee abgeholfen werden. Schwarzer Tee wird durch Zugabe von Sahne oder einer Prise Zucker schon deutlich bekömmlicher.
Bei Blähungen, Krämpfen, Übelkeit und anderen Magenbeschwerden helfen beispielsweise Pfefferminztee, Fencheltee oder Schafsgabe bei Übersäuerung. So gibt es viele Kräutertees, die bei unterschiedlichsten Beschwerden eingesetzt werden können als Heilmittel der Natur. Unter allen Teesorten gilt aber besonders der grüne Tee als äußerst der Gesundheit förderlich. Er reguliert den Blutdruck und die Gerbstoffe beruhigen Magen und Darm, während ein antibakterieller Effekt des grünen Tees Karies verhindert. Tee enthält unglaublich viele Inhaltsstoffe, darunter viele Vitamine und die wichtigen Flavonoide, welche eigentlich für die Farbgebung von Pflanzen verantwortlich sind und diese vor schädlichen Umwelteinflüssen schützen. Beim Menschen beeinflussen sie viele Stoffwechselprozesse positiv: Sie unterdrücken die Krebsentstehung, stärken Immunmechanismen, senken das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und hemmen Entzündungsprozesse. Tumorbiologen kommen auf Grund zahlreicher Einzelstudien in der Medizin zu dem Ergebnis, dass grüner Tee bösartige Geschwülste unterdrückt. Über einen längeren Zeitraum beobachtete Menschen, die täglich grünen Tee tranken, hatten ein deutlich niedrigeres Krebs Risiko.